Allgemein: Haustier

Es ist Bemerkenswert, wie ein Haustier einen Menschen beeinflussen kann.

Ich will ehrlich sein, als meine Schwester und ich klein waren, wollten wir immer einen Hund haben. Durch die Selbstständigkeit meines Vaters und die damit verbundene Möglichkeit in den Sommerferien längere Zeit nach Griechenland zu fliegen, war es immer das „Totschlag-Argument“, dass wir zu der Zeit den Hund ja dann abgeben müssten etc. und das war auch uns damals schon klar, das ist nicht schön für das Tier. Das war auch uns Kindern schon früh klar, ein Tier benötigt Zeit und Aufmerksamkeit, solange wir diese nicht haben, macht es keinen Sinn über ein Tier nachzudenken.

Bringen wir es auf den Punkt, meine Frau und ich haben nun eine Katze, was heißt nun, der dicke Hubbi begleitet unser Leben nun schon seit Januar 2015. Der Racker kommt aus einer Auffangstation und hatte einen bescheidenden Start ins Leben. Wir haben uns damals dafür entschieden, ihm die Change zu geben, anstatt ein Tier aus einer Zucht zu holen. Mittlerweile können wir beide uns kaum ein Leben ohne ihn vorstellen. Im Gegensatz zu mir, ist meine Frau schon immer mit Katzen aufgewachsen und kannte es nicht anders.

Eine Katze, vor allem unser Kater bereichern unser beider Leben ungemein. Er wartet nach der Arbeit vor der Tür, nun gut meist, weil er Hunger hat und reinwill, aber kommt nach einem kleinen Snack dann zu einem, beobachtet uns und weicht kaum von der Seite. An Tagen wo es einem nicht so gut geht, habe ich das Gefühl, er spürt das, er legt sich zu einem und spendet Nähe und Beruhigung durch das schnurren. Ich war nie ein Katzenfreund, seit wir aber den kleinen haben, möchte ich ihn aber auch nicht mehr hergeben. Klar Katzen machen Arbeit, im Endeffekt ist man nur der Bedienstete des Haustiers, aber auch eine Katze gibt einem viel zurück. Es gibt mehrere Studien, dass Tierhalter, speziell Katzenhalter weniger an Depressionen und depressiven Verstimmungen leiden, als Menschen ohne Haustiere.

Mittlerweile ist es so, ich finde es schön, dass wir ein Tier bei uns im Haus haben. Klar es macht Arbeit, aber es gibt einem auch ungemein viel. Auch für Kinder ist es sehr Sinnvoll mit einem Haustier aufzuwachsen, um schon früh Verantwortung zu übernehmen und zu lernen.

Ich persönlich habe mich durch Hubbi viel mehr damit beschäftigt, wie Tiere interagieren, wie Tiere leben, was diese Geschöpfe eigentlich auszeichnet. Es ist schon bemerkenswert, wie eine Kommunikation ohne Sprache stattfinden kann, kein Wunder, dass unsere Körpersprache so viel über uns verrät, Tiere kommunizieren zu einem sehr sehr großen Teil nur darüber.

Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dein Tier interessiert es nicht, wie viel Geld du hast, wie schön du bist, was du erreicht hast, ein Tier interessiert sich nur dafür, wie du dich um es kümmerst und gibt dir die Liebe 1000 Fach zurück und das vor allem ehrlich und nicht berechnend.

Gruß Lars

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