Ernährung: Intervallfasten

Am Montag war es so weit, Fasten 2.0. Einen ganzen Tag nichts gegessen. Gut, schlecht, na ja? Was kam raus? Lies hier mehr über meine Erfahrungen zu einem Tag ohne Essen.

Hi zusammen, der ein oder andere hat es ja schon mitbekommen, ich halte mich seit längerem an ein 16:8 Interfallfastenplan, was meine Ernährung angeht. Heute wollte ich mal ein kurzes Update in die Runde werfen, da ich hier einige Erfahrungen sammeln konnte.

Intervallfasten, was ist das?

Das Thema, dem Körper eine gewisse Zeit, Nahrung vorzuenthalten ist so alt wie die Menschheit selbst. Ob es nun religiöse Hintergründe, Ostern etc. hat, oder einfach pragmatische, es war / ist kein Essen da. Intervallfasten bedeutet also nichts anderes, als dem Körper eine gewisse Zeit kein Essen zuzuführen. Getränke wie ungesüßte Tees, ungesüßter Kaffee und viel Wasser sind aber durchweg ok bzw. sogar gewünscht. Ich versuche in den 8 Stunden Essenszeit dennoch 3 Mahlzeiten unterzubringen, meist starte ich mit meinem eigenen Müsli.

Warum habe ich es begonnen?

Die ständige Verfügbarkeit von Essen und Nahrung ist meiner Meinung nach nicht nur die Ursache von fast allen Zivilisationskrankheiten (Diabetes, Fettleibigkeit etc.), sondern auch von einem sich Ändernden Menschenbild. Man schaue sich mal Bilder aus den 70er und von heute an, ich glaub ich muss nicht mehr viel dazu schreiben 😉

Es geht mir nicht drum, dass alle mit stahlharten Armen und einem Sixpack durch die Gegend laufen sollten, aber eine gewisse Reduzierung des ganzen Fettes was wir mit uns rumtragen hat so viele Vorteile, dass ich es nicht verstehen kann, wieso so viele Menschen immer dicker werden. Das Fett, was vor den Muskeln liegt, ist dabei ja nicht mal das schlimme, es ist aber ein Spiegel dafür, wie viel Fett in dir / in deinem Körper zwischen und in deinen Organen sich abgelagert hat und dort wirklichen Schaden anrichtet.

Ernährung ist aber nicht alles

Klar würde dein Gewicht sinken, wenn du einfach weniger ist, nur leider baut dein Körper dann vor allem auch Muskelmasse ab, weil du dich ja weniger bewegst, um daraus Brennstoffe für die Mitochondrien bereitzustellen, damit diese dann Energie liefern könne. Daher schaue ich a, dass ich in dem Essensfenster genug gute Nahrung zu mir führ und b mich entsprechend Bewege, dass mein Körper immer weiß, die Muskeln braucht der Lars in seinem Körper, die verwendet er recht häufig.

Sixpack schon erreicht?

Nein ^^ Ich gönne mir aber auch immer wieder mal Pausen, Auszeiten und gern auch mal etwas zu essen, was nicht unbedingt als Gesund und Gut zu deklarieren ist. Für steht die Langfristige Gesundheit im Vordergrund und nicht ein Sixpack. Dennoch sinkt mein Körperfett stetig weiter. Ich habe nur das Gefühl, wenn man zu viel verzichtet, zu viel trackt, zu viel „nur Gesund lebt“, bleiben andere Dinge, spaßige Dinge schnell auf der Strecke,

Wie so oft, die Dosis macht das Gift: Mal ein Bier, mal ein Schokoriegel oder auch mal eine Pizza machen kein Problem, aber 4 Tage die Woche Bier etc. machen nicht nur dick, sondern auch Krank… Wichtig ist immer, dass du dich wohlfühlst, aber lass dies nicht zu einer Ausrede für Krankheiten etc. werden.

Gruß Lars

PS: Wenn mir jemand sagt, dass er schon mit Anfang 30 (teilweise noch eher) Blutdrucksenker nehmen muss, ist doch etwas biologisch mehr als Faul, oder?

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