Schlaf: Allgemein

Schlaf wird überbewertet? Du bist müde, wenn der Wecker klingelt, hier ein paar meiner Gedanken zu dem Thema. Die Lösung ist nicht immer, noch mehr zu schlafen.

Wie wichtig ist Schlaf, was bringt er dir und deinem Körper?

Du kennst doch bestimmt Aussagen, wie: „Schlaf wird überbewertet„, oder „Schlafen kannst du noch, wenn du tot bist„? Ich bin da etwas anderer Meinung. Das Problem an der Sache ist, es gibt viele Studien die A sagen und viele die B sagen. Ich persönlich bin zum Beispiel mega gerädert, wenn ich zu viel schlafe. Ich bin ein Fan von 7,5 Stunden Schlaf in der Nacht. Ich fahre damit ganz gut und bin in Namhafter Gesellschaft, Personen wie Elon Musk und Bill Gates schlafen pro Nacht ca. 7 Stunden.

Ich würde sagen, unter 7 ist nicht ausreichend um deinem Körper Und auch deiner Seele die nötige Erholung zu bieten, die er nach einem Tag benötigt. Ob dieser Tag nun vollgepackt war mit Sport oder du „nur“ im Büro gesessen hast. Du und dein Körper regeneriert im Schlaf. Während dein Bewusstsein „abschaltet“, kann dein Körper und das Unterbewusstsein die Zeit nutzen, um das zu tun, wofür er den Rest des Tages keine Zeit hat, Zellen regenerieren, Eindrücke verarbeiten, zur Ruhe kommen.

Interessant wird es auch, wenn man sich die vielen Studien mal genauer anschaut. Fast jede Studie besagt, das wir in Zyklen schlafen, diese Zyklen dauern ca 90 Minuten, je nach Person einige Minuten mehr oder weniger. In diesen Zyklen durchläufst du die verschiedenen Phasen: REM, tiefer und leichter Schlaf. Nungut, wenn wir die 90 Minuten Blöcke als Grundlage nehmen, wäre es also das Sinnvollste genau 6 Stunden, 7,5 oder sogar 9 Stunde zu schlafen, alles dazwischen wäre nicht so gut, weil wir mitten in einem Zyklus aus dem Schlaf gerissen würden und uns somit gerädert fühlen. Dieses Thema mit dem Aufstehen zwischen den Zyklen findet immer mehr und mehr Beachtung.

Thema Aufstehen, du kannst nun natürlich versuchen, dein Wecker genau auf 90 Minuten Blöcke zu stellen. Dabei gibt es leider zwei Herausforderungen: A ist dein Rythmus genau 90 Minuten? Oder etwa nur z.B. 85 Minuten und B wie lange brauchst du, um einzuschlafen? Ich kann dir an der Stelle einen einfachen Tipp der am Schlaflaboren und an Untersuchungen vorbeiführt geben, nutze einen Schlafphasenwecker! Hier gibt es simple gesagt zwei, die mir bekannt sind. Handywecker / App, die über Ton / Bewegung deine Schlafphasen aufzeichnen und dich dann innerhalb eines bestimmten Zeitfensters wecken, wenn du dich in einer für das aufwecken günstigen Phase befindest. Zum anderen Lichtwecker, die ab einem bestimmten Zeitpunkt das Tageslicht im Schlafzimmer immer heller werden lassen. Ich kann dir hier nach einem Selbstversuch die Apps (ich selbst nutze Sleepcycle in der Pro Version) empfehlen, grade in den Sommermonaten wird es bei uns im Schlafzimmer eh morgens schon früher hell und da warte ich lieber auf das angenehme wecken via Ton und mit Schlafmaske, also auf die Sonnenstrahlen. Im Winter wäre es ein Versuch wert, mal in einen solchen Lichtwecker zu investieren.

Mithilfe des Schlafphasenweckers komme ich persönlich morgens durchaus besser aus dem Bett, wenn nicht grade meine Frau ihren Wecker so gestellt hat, dass ich schon eher wach werden ^^

Prinzipiell gibt es auch Fitnesstracker mit solch einer Funktion, die hört man dann natürlich gar nicht, sondern sie vibrieren nur am Handgelenk und gut. Mein altes Jawbone konnte das, mein aktuelles FitBit leider nicht!

Mein Tipp also: Nutze einen Schlafphasenwecker und stell Sie so ein, dass Sie dich zwischen 7,25 und 7,75 Stunden Schlaf automatisch wecken soll, wenn du dich grade in der passenden Schlafphase befindest. Probier dies 1 bis 2 Wochen aus und wenn du merkst, du fühlst dich damit nicht gut, verändere das Aufwachfenster leicht.

Ich freue mich, wenn du mir verrätst, ob es dir genau so viel gebracht hat wie mir.

Gruß Lars

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